Häufige Fragen

1. Kann ich den Kurs auch ohne Vorkenntnisse beginnen?
Ja, der Kurs ist für alle Interessierten geeignet.
2.Erhalte ich nach Abschluss eine Bestätigung?
Ja, nach jedem Baustein erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung und nach Abschluss der drei Bausteine eine Bescheinigung: Vertiefung des Fachwissens: Kinder- und Jugend-Ängste-Therapie MZB* oder
Kinder- und Jugend-Ängste-Coaching MZB*
3. Wie lange habe ich Zugriff auf die Kursmaterialien?
Der Zugriff ist unbegrenzt
5. Ist es ein reiner Selbstlernkurs?
Ja, es handelt sich um einen reinen Selbstlernkurs.
6. Ich bin noch in Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie, bekomme ich dann die Bestätigung für Coaching?
Sie bekommen die Bescheinigung: Vertiefung des Fachwissen Kinder- und Jugend-Ängste-Coaching MZB nach Teilnahme der drei Online-Kursen.
Sobald Sie die Prüfung geschafft und Sie die Heilerlaubnis bekommen haben, können Sie bei uns Ihr Bescheinigung: Vertiefung des Fachwissens Kinder- und Jugend-Ängste-Therapie MZB nachträglich anfordern.
7.Gibt es feste Termine? Ist die Reihenfolge festgelegt?
Nein, es gibt keine festen Termine. Sie können jederzeit und in ihrem Tempo die Kurse bearbeiten.
Auch die Reihenfolge der Kurse können Sie frei entscheiden.
4.Kann ich die Bausteine zum Kurs unabhängig und nach Belieben buchen?
Ja, Sie können die Kurse einzeln jederzeit nach Lust und Laune buchen und in Ihrer eigenen Zeitspanne daran arbeiten.
Häufige Fragen 2

1. Woran erkenne ich, ob mein Kind unter einer Angststörung oder „normaler“ Angst leidet?
Normale Angst ist vorübergehend und lässt sich meist durch Nähe und kurze Unterstützung beruhigen.
Eine Angststörung zeigt sich, wenn die Angst den Alltag einschränkt, über Wochen anhält oder sich verstärkt – oft begleitet von Schlafproblemen, Grübeln, körperlicher Anspannung oder starker Vermeidung.
Wichtig ist immer die Frage: Wie sehr leidet mein Kind?
2. Wann wird
Trennungsangst behandlungsbedürftig?
Wenn ein Kind trotz liebevoller Begleitung kaum zur Ruhe findet, Panikreaktionen zeigt oder Schule und Alltag kaum noch gelingen, braucht es Hilfe.
Trennungsangst ist kein „Nicht-wollen“ – es ist echtes Überflutet-Sein.
3. Wie kann ich mein Kind unterstützen, wenn es nicht allein schlafen kann oder starke Sorgen entwickelt?
Beginnen Sie mit Nähe, einem ruhigen Ton und kleinen, gut machbaren Schritten.
Angst wird nicht kleiner durch Erklärungen, sondern durch Beziehung und durch Vorhersagbarkeit.
Sicherheit entsteht in Verbindung – nicht im Druck.
Thema Elternbett:
Denken Sie daran, dass Ihr Kind diese Sicherheit braucht, wenn sie mutiger sind, dann schlafen sie gern auch später allein.
4. Warum wirken Angstreaktionen wie Trotz oder Verweigerung?
Weil ein überlastetes Nervensystem sich schützt.
Klammern, Rückzug oder Vermeidung sind keine Absicht, sondern Schutzmechanismen:
„Es ist mir zu viel.“
5.Wie viel Konfrontation ist sinnvoll?
Konfrontation ohne Beziehung macht Angst größer.
Konfrontation mit Halt, in sehr kleinen Schritten und im Tempo des Kindes, macht Angst kleiner.
Das Kind führt – der Erwachsene hält.
6.Wie zeigt sich ein Entwicklungstrauma im Alltag?
Oft durch Rückzug, schnelle Überforderung, Wutausbrüche, Schlafprobleme oder eine hohe innere Alarmbereitschaft.
Kinder sind dann nicht „schwierig“, sondern überlastet und unsicher.
7.Woran erkenne ich, dass mein Kind hochsensibel ist?
Hochsensible Kinder spüren tiefer, reagieren feiner und sind schneller überreizt.
Sie sind nicht „empfindlich“, sondern neurobiologisch intensiver eingestellt.
8.Wie äußert sich Hochbegabung emotional?
9.Warum hängen Hochbegabung und Ängste häufig zusammen?
Ein schneller Verstand trifft auf ein noch unreiferes Emotionssystem.
Kinder können Situationen gedanklich erfassen, aber emotional nicht leicht regulieren.
Diese Diskrepanz macht sie verletzlich.
Oft durch intensives Denken, starkes Grübeln, Perfektionismus, tiefe Gefühle und hohe Selbstkritik.
Das kann überfordern und Ängste verstärken.
10. Wie beruhige ich mein Kind in belastenden Situationen?
Indem Sie zuerst Gefühle spiegeln:
„Ich sehe, wie schwer das gerade ist.“
Danach geben Sie Orientierung und kleine Schritte.
Verbindung kommt immer vor Lösung.
